workshop für führungskräfte und Entscheider

Individuelle Lösungen für individuelle Herausforderungen

Zukunft mit Software gestalten

2 September 2021
um 17:00 Uhr
Edisonstraße 3 in Kiel

Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft stellen aktuelle Herausforderungen und Lösungsstrategien vor. Immer häufiger kommen dabei Softwarelösungen zum Einsatz, die dabei helfen die Komplexität moderner Systeme beherrschbar zu machen. Anschließend gibt es Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch und Kennenlernen in gemütlicher Atmosphäre.

Unser Programm

16:30 Einlass
17:00 Begrüßung durch Herrn Oliver Dissars
17:10 Vorträge

  • Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring – Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
    Ziele und Maßnahmen zur Analyse des Stromverbrauches in der produzierenden Industrie

    Die zunehmende Digitalisierung in der produzierenden Industrie ermöglicht es mittels geeigneter Sensorik den Stromverbrauch der Produktionsanlagen detailliert und zeitnah zu überwachen. In diesem Vortrag betrachten wir, welche Ziele durch solch ein Monitoring des Stromverbrauches verfolgt werden können und welche Maßnahmen dazu erforderlich sind. Die Ziele umfassen das Controlling, die Optimierung, Fehlerbehandlung und die prädiktive Wartung. Konkret betrachten wir beispielhaft anhand des Titan Control Centers wie dies mittels Online-Datenverarbeitung, mehrschichtigem Monitoring, zeitlicher Aggregation, Korrelation, Anomalieerkennung, Zeitreihenvorhersage und geeignete Visualisierung / Benachrichtigung erreicht werden kann.

    Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring lehrt und forscht am Institut für Informatik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seine Fachgebiete sind Software Engineering und Verteilte Systeme. Seit 2009 ist er Sprecher der Kieler Projekte des Kompetenzverbundes Software Systems Engineering (KoSSE). Diese Projekte bündeln die Softwaretechnik-Kompetenzen der Informatik-Fachbereiche der Universitäten Kiel und Lübeck mit IT-Unternehmen in Schleswig-Holstein.
    Weiterhin ist er im Vorstand des DiWiSH e.V. (Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein), einem Branchennetzwerk mit über 200 IT-Unternehmen.
    Bei den Softwareforen Leipzig leitet er seit 2011 die Community ‚Softwarearchitektur & Softwareentwicklung‘. Er ist Mitglied in der Gesellschaft für Informatik, dort u. a. Sprecher der Fachgruppe Softwaretechnik und im Leitungsgremium der Fachgruppe Softwarearchitektur. Beratend ist er unter anderem im Beirat der ZBW (Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Hamburg/Kiel) und im Hochschulbeirat der adesso SE tätig.

  • Dr. Michael Blaschke – Höntzsch GmbH &Co. KG
    Anwendungsbeispiele für die Strömungs- und Durchflussmesstechnik

    Unterschiedliche Bereiche der chemischen Prozesstechnik und des Anlagenbaus benötigen die rückführbare Messungen von Stoffströmen. Die Firma Höntzsch fertigt Strömungssensoren mit verschiedenen Messtechniken, welche in den jeweiligen Anwendungen besondere Vorteile haben, entwickelt diese weiter und bietet ggf. Sonderlösungen für schwierige Messaufgaben an. Anhand von konkreten Anwendungsbeispielen werden die Sensortypen vorgestellt.

    Dr. Michael Blaschke ist Leiter der Entwicklung, Patentwesen und Wirtschaftsschutz für Strömungsmesstechnik mit dem Schwerpunkt auf Gase und Sonderlösungen für schwierige Anwendungsfälle bei der Höntzsch GmbH &Co. KG in Waiblingen.

  • Rainer Maier – Kieler Nachrichten
    Von der Idee zur SaaS-Lösung: Entwicklung und Betrieb einer kollaborativen Web-Plattform unter Berücksichtigung der EU-DSGVO und den Empfehlungen des BSI für Web-Anwendungen

    Schatten IT ist nahezu in jedem Unternehmen ein Thema. Mitarbeiter suchen sich die vermeintlich besten Software-Werkzeuge, um Ihre Arbeit zu organisieren. Datenschutz- und Sicherheitsaspekte werden dabei häufig ignoriert. Bei den Kieler Nachrichten (KN) erfreute sich das Cloud-Angebot eines außereuropäischen Anbieters großer Beliebtheit. Die dort gespeicherten Daten werden außerhalb des Geltungsbereichs der EU-DSGVO verarbeitet. Außerdem gibt es für die KN keine Möglichkeit zu steuern und zu kontrollieren, wer, wann auf welche Daten zugreift. Daraus entwickelte sich die Idee, den Mitarbeitern eine eigene Lösung anzubieten. Der Vortrag berichtet über den Weg dieser Idee zur verfügbaren Lösung.

    Rainer Maier ist seit 2013 Leiter der IT der Kieler Nachrichten. Zur Kieler-Nachrichten-Gruppe gehören zusätzlich zum Verlag und der Druckerei mehrere Beteiligungen für die IT-Dienstleistungen erbracht werden. Zusätzlich zu den Standardwerkzeugen wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Digitalisierungsprojekte umgesetzt.

ca. 18:10 Pause
ca. 18:30 Vorträge

  • Henning Westphalen – 8tronix GmbH
    Connect everything! – Fünf gute Gründe, warum eine starke Vernetzung die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Produkte ist.

    Alles soll vernetzt sein! Aber wie sieht eine gute Vernetzung aus? Welche Formen der Vernetzung gibt es? Warum ist eine starke Vernetzung innovativer Produkte so wichtig? Und welche Rolle spielt der Mensch dabei? Diesen und ein paar anderen Fragen wollen wir auf den Grund gehen.

    Henning Westphalen, Mitgründer und Geschäftsführer der 8tronix GmbH, ist Softwareentwickler und kreativer Geist, wenn es um die Entwicklung innovativer Produkte und IoT/IIoT-Lösungen geht. Nach seinem Ingenieursstudium entwickelte Henning für einen deutschen OEM simulationsgestützte Testsysteme für Fahrerassistenzsysteme. Danach lehrte er einige Jahre am Institut für Mechatronik der FH Kiel „Regelungstechnik“ und „Entwicklungsprozesse mechatronischer Systeme“. Im Jahr 2018 gründete er die 8tronix GmbH. Henning faszinieren die Methoden der agilen Softwareentwicklung. Er kombiniert diese mit der klassischen Embedded-Entwicklung. Dazu forscht er zusammen mit Prof. Lebert (FH Kiel) an modularen Testumgebungen, um „Test-Driven-Development“-Ansätze bei der Entwicklung mechatronischer Komponenten anwenden zu können.

  • Maik Wojcieszak – wobe-systems GmbH
    Citizen Developer – Wie Fachkräfte im Unternehmen zu Entwicklern werden

    Können Fachkräfte neben ihrer täglichen Arbeit Software entwickeln? – Visuelle Konfiguration, Datenmodellierung und Robotic Process Automation (RPA) waren der Anfang. Der aktuelle Trend deutet laut einer Studie von Gartner darauf hin, dass Zukünftig immer mehr Unternehmensweite Softwarelösungen verstärkt von Fachkräften ohne oder mit geringen Programmierkenntnissen entwickelt werden. Ermöglicht wird dieser Trend durch No-Code und Low-Code Plattformen, die es Anwendern erlauben sich auf die fachliche Lösung zu konzentrieren, ohne sich zu tief mit den Details von Software und Programmierung auseinanderzusetzen.

    Maik Wojcieszak ist Mitgründer und Entwicklungsleiter der Firma wobe-systems GmbH. Mit seinem Team entwickelt er Softwarelösungen für Industrie 4.0 und Digitalisierungsprojekte. Als technischer Leiter des BMBF Forschungsprojekts „titan“ hat er gemeinsam mit der Christian-Albrechts Universität zu Kiel die Anwendung moderner Softwaretechnologie wie DevOps und Continuous Delivery in der fertigenden und verarbeitende Industrie untersucht.

ab. ca. 19:15 Diskussionen und Netzwerken bei Getränken und Imbiss.

Unsere Referenten

Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring

Leiter des Lehrstuhls Software Engineering

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Michael Blaschke

Dr. Michael Blaschke

Leiter Entwicklung

Höntzsch GmbH & Co. KG

Rainer Maier

Leiter IT

Kieler Nachrichten

Henning Westphalen

Henning Westphalen

Geschäftsführer

8tronix GmbH

Maik Wojcieszak

Leiter Entwicklung

wobe-systems GmbH

Aktuelle Hinweise zum Theme Corona

Wir freuen und darauf, endlich wieder ein gemeinsames Treffen offline durchzuführen. Der Schutz der Gesundheit darf dabei aber nicht zu kurz kommen. Seit dem 23. August ist die sogenannte 3G-Regel in Kraft. Geimpft, genesen oder getestet müssen Personen sein, die Veranstaltungen in geschlossenen Räumen besuchen. Als Veranstalter sind wir verpflichtet zu kontrollieren, ob die Bedingungen erfüllt sind:

  1. Alle Gäste müssen ein negatives Testergebnis nachweisen. Für den Testnachweis gilt: Das Testergebnis darf maximal 24 Stunden alt sein. Der Nachweis muss beim Check-in vorgelegt werden. Alternativ kann ein Schnelltest unter Aufsicht durch den Veranstalter am Ort der Veranstaltung durchgeführt werden. Im Anschluss an den Test muss der Veranstalter einen Nachweis über den durchgeführten Test und dessen Ergebnis ausstellen.
  2. Für Personen, die alle für den vollständigen Impfschutz notwendigen Impfdosen erhalten haben, besteht ab dem 15. Tag nach Verabreichung der letzten Impfdosis keine Testpflicht mehr. Ein Nachweis hierüber ist mitzuführen.
  3. Genesene sind ebenfalls von der Nachweispflicht eines negativen Testergebnisses befreit. Als genesen gelten Personen, bei denen mittels eines PCR-Tests eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen wurde, die mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt oder die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind und einmalig eine Impfstoffdosis erhalten haben (seit der Impfung sind mindestens 14 Tage vergangen). Ein Nachweis hierüber ist mitzuführen.


Regeln während der Veranstaltung

  • Masken sind bitte zu tragen, wenn kein ausreichender Abstand möglich ist (1,5 m).
  • Während der Vorträge dürfen die Masken abgenommen werden.
  • Beim gemeinsamen Netzwerken gilt: Abstand halten

Allgemeine Hinweise

Datenschutzhinweise